Constantin Cnyrim

Chronik der Familie Keller aus Saarburg- Beurig
[u.a. die Nebenlinien Rautenstrauch (S.121ff), Leonardy (S.145ff), Kleutgen (S.157ff)], Königswinter 2005

Cnyrim, Constantin: Chronik der Familie Keller aus Saarburg- Beurig,
3. verbesserte Auflage, Eigenverlag Königswinter 2005

Constantin Cnyrim stellte mir freundlicher Weise ein Exemplar zur Verfügung mit der Erlaubnis familien-relevante Teile zu zitieren.

Constantin Cnyrim ist einer der zahlreichen Rautenstrauch-Nachfahren, seine Mutter Lilo geb. Tobias und Agnes Mohr geb. Rautenstrauch sind Cousinen 2. Grades und waren befreundet, Agnes ist auch Patin von Lilos Tochter Marion Cnyrim, der Schwester Constantins, die im Alter von zehn Jahren bei einem tragischen Unfall ums Leben kam.
Diese Buch ist bisher für mich die einzige Quelle, aus der etwas über die Vorfahren von Jean-Guillaume (Johann Wilhelm) Rautenstrauch zu erfahren war. Hier finden sich u.a. eine sehr informative Abhandlung über den Aufbau des Rautenstrauch-Häutehandel-Imperiums und eine Aufstellung der vielen Besitztümer des Valentin Leonardy – eine dieser Immobilien ist heute noch im Besitz der Nachkommen …
Constantin Cnyrim war Berufssoldat und zuletzt als Oberstleutnant im Verteidigungsministerium im Rahmen der „4+2“-Verträge für die „Heimreise“ der russischen Truppen verantwortlich. Nach seiner Pensionierung begann er mit dem Studium der Geschichte und arbeitet heute an seiner Dissertation.

Chistl Lehnert-Leven

Alexander Mohr – Der Maler mit den Flügelschuhen
[insbes. das 1.Kapitel „Mit großen Augen – Herkunft, Kindheit und Jugend (S.11-50)], Trier 1996

Lehnert-Leven, Christl: Alexander Mohr (1892 – 1974) : Der Maler mit den Flügelschuhen
[die Publikation erschien anlässlich der Ausstellung „Alexander Mohr – der Maler mit den Flügelschuhen“ im Städtischen Museum Simeonstift Trier vom 16. Dezember 1996 bis 31. März 1997 und im Mittelrhein-Museum Koblenz vom 30. April bis 1. Juni 1997]
Selbstverlag des Städt. Museums Simeonstift Trier 1996, ISBN 3-930866-07-2

Auf der Suche nach Informationen und Exponaten für die Ausstellungen in Trier und Koblenz ist Christl Lehnert-Leven durch Europa und die USA gereist, hat Bilder gesammelt und mit Familienmitgliedern gesprochen und danach dieses Buch geschrieben, das fälschlicherweise häufig als Katalog zur Ausstellung bezeichnet wurde. Es ist die akribisch zusammengetragene Lebensgeschichte des Malers Alexander Mohr und bietet neben der Beschreibung seines künstlerischen Werdegangs und Schaffens mit Abbildungen vieler seiner Werke Informationen über die Herkunft und Vorfahren der Geschwister Elisabeth, Alexander und Adrian Mohr.

Isabel Pies

Die Geschichte der Familie Lintz
Koblenz und Trier 1650-2004 [insb. Ahnenreihe Mohr (S.297ff)], Trier 2005 und 2010

Pies, Isabel: Die Geschichte der Familie Lintz, Koblenz und Trier 1650-2004;
auf CD-Rom/pdf bearbeitet von Christian Schmelzer, Trier 2005
Neuauflage und Überarbeitung von
Pies, Isabel: Die Geschichte der Familie Lintz, Koblenz und Trier 1650-1944
Selbstverlag Trier 1995

In mühevoller jahrelanger Arbeit zusammengetragene Geschichte und Lebensdaten der Familie Lintz und der eingeheirateten Nebenlinien.
Viele Informationen und Seiten über die miteinander verschwägerten Familien Mohr, Funk, Laeis, Coupette, Metz und Rautenstrauch …

Christian Schmelzer betreibt eine Webseite, auf der sich Teile dieser Familienchronik finden lassen – haptsächlich genealogische Daten, und auch nicht von allen Personen: http://www.cscpro.de/lintz/index.php?id=0

Außerdem gibt es bei ihm den Namensindex aller Personen aus der Familienchronik Lintz von Isabel Pies als pdf: http://www.cscpro.de/lintz/Index%20Familienchronik%20Lintz.pdf (100kb)

Hans Carl Scheibler und Karl Wülfrath

Westdeutsche Ahnentafeln I
Weimar 1939

Scheibler, Hans Carl und Wülfrath, Dr. Karl:
Westdeutsche Ahnentafeln I,
Publikationen der Gesellschaft für Rheinische Geschichtskunde XLIV,
Böhlau Weimar 1939

650 Seiten Familien- und Wirtschaftsgeschichte des Rheinlandes mit Verwandtschafts-, Sippschafts- und Ahnentafeln sowie Abbildungen von Personen und Familienhäusern. Hans Carl Scheiblers Ururgroßmutter (Therese Böcking) und der Ururgroßvater von Edmund von Boch (Johann Reichard Böcking) sind Geschwister. Und seine Großmutter Bertha von Mallinckrodt geb. Deichmann ist die Schwester von Valentin Rautenstrauchs Frau Lilla geb. Deichmann.
Die Tafeln (hier auch Johann Wilhelm Rautenstrauch mit allen Kindern und Kindeskindern sowie ihren Ehepartnern) sind ein hervorragendes Beispiel für das alte Hauptmittel bürgerlichen Machtkampfes: planvolle Heiratspolitik.

Ulli Scholtz Rautenstrauch

Treck 1945
Tunzenberg 1945

Scholtz Rautenstrauch, Ulli: Treck 1945
T R E C K G E S C H I C H T E
aufgeschrieben von Ullrich Scholtz Rautenstrauch in Tunzenberg im Jahr 1945,
von Marie-Dorothee Frings geb. Scholtz Rautenstrauch im Juli 2001 abgeschrieben

Ulli beschreibt die Flucht seiner Familie vor den Russen von Jacobsdorf in Schlesien nach Tunzenberg in Niederbayern, wo sie bei Verwandten für viele Jahre Unterschlupf fand. Der Treck fand mitten im Winter 1945 mit Pferdewagen und Fahrrad statt, ging über eine Strecke von rund 600 km und dauerte 3 Monate.

Das Gut Jacobsdorf ist für die Familie verlorengegangen und heute in einem erbärmlichen Zustand.

Mit Klick auf das Bild kann man die ganze Geschichte lesen, allerdings nur im passwort-geschützten Familienbereich.

Erhard Gruner

Geschichte der Familie Boch
Saarbrücken 1968

Gruner, Dr. Erhard: Geschichte der Familie Boch, Saarbrücken 1968

„Die Geschichte der Familie Boch beginnt in dem kleinen Ort Audun-le-Tiche in Lothringen, nahe der luxemburgischen Grenze. Dort heiratete François Boch im Jahre 1729 Jeanne Françoise Barbe Pierre. Der Vater dieses François Boch, ebenfalls mit Vornamen François, von dem jedoch keine Lebensdaten bekannt sind, hatte eine geborene Barthélémy zur Frau, deren Mutter, eine geb. Mousa, ihre Großmutter, eine geb. Tilly war. Familien dieses Namens gibt es heute noch in Audun-le-Tiche und Umgebung, doch verliert sich ihr Ursprung im Dunkel der Zeit…
… entstand um das Jahr 1748 (gilt als das Gründungsjahr der späteren Firma V&B) im Bochschen Haus in Audun-le-Tiche ein kleiner Familienbetrieb, in dem vor allem Gebrauchsgeschirr, die Tassen außen braun, innen mit weißer Zinnglasur … hergestellt wurden…“
„Familie und Werk sind untrennbar miteinander verbunden; die Geschichte der einen ist zugleich die Geschichte des anderen…“

Guido Müller

Die Familien Villeroy und de Galhau im Saarland
Saarlouis 1991

Müller, Guido: Die Familien Villeroy und de Galhau im Saarland, Saarlouis 1991

Wenn man Guido Müller und seinen Quellen trauen mag, ist einer unserer Vorfahren Jacques d’Arc, der Vater von Jeanne d’Arc. Dessen Nachkomme in 10. Generation, Claude Villeroy, hat einen Sohn Claude-Ambroise und einen Enkel Nicolas Villeroy. Dieser wird der Stammvater der Wallerfanger Linie und er ist der Großvater von Octavie-Sophie, die 1842 Eugen Anton Boch heiratet. Deren Sohn Edmund ist der Großvater von Agnes und Hedi Rautenstrauch.

Beide Familien – de Galhau und Villeroy – trugen maßgeblich zur industriellen Entwicklung des Saarlandes bei. Industriegeschichte, Entwicklungen in der Landwirtschaft, Auswirkungen der Französischen Revolution und natürlich viele Genealogien u.a. der Familien Villeroy, de Galhau, Oberhausen, Böcking, von Oberhausen, de Renauld, Schmitt – alle Vorfahren von uns.

Gustav von Mallinckrodt

Beitrag zur Geschichte der Kölner Familie Schaaffhausen
Köln 1896

von Mallinckrodt, Dr. jur. G.:
Beitrag zur Geschichte der Kölner Familie Schaaffhausen,
Köln 1896

Die Frau von Valentin Rautenstrauch (Stamm 5) Lilla geb. Deichmann und damit auch die Kinder von Carl Frings, der mit Amelie geb. Mayer von Wittgenstein eine Enkelin von Lilla heiratete, sind direkte Nachfahren von Abraham Schaaffhausen.
Der Beitrag ist auch online zu lesen: http://digital.zbmed.de/physische_anthropologie/content/titleinfo/3774415

Die Ahnentafel ist unleserlich, allerdings fand ich in meinen Unterlagen noch dieses Bild